UMSEin Förderprojekt der Klimaschutzstiftung Baden-Württemberg
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MATERIALIEN: WORKSHOP

Bauen, messen, verstehen

Bei den UMS-Workshops geht es um mehr als den Aufbau einer Umweltmessstation. Die Teilnehmenden lernen die Technik kennen, untersuchen mit der UMS ihre eigene Umgebung und beschäftigen sich anschließend damit, was die gemessenen Werte eigentlich bedeuten.

Selber bauen. Selber messen. Selber verstehen.

Von der Sensorbox zur eigenen Untersuchung

Das Workshop-Konzept verbindet technisches Ausprobieren mit eigenen Messungen und der gemeinsamen Auswertung. Die einzelnen Bausteine können dabei an die Gruppe und den jeweiligen Rahmen angepasst werden.

  1. 01

    Bauen

    Die Teilnehmenden lernen die Bestandteile der UMS kennen und bauen gemeinsam eine Sensorbox auf. Dabei erfahren sie praktisch, welche Aufgaben Sensoren, Elektronik, Stromversorgung und Funkübertragung übernehmen.

  2. 02

    Messen

    Mit der fertigen UMS geht es nach draußen. Die Teilnehmenden untersuchen ihre eigene Umgebung und vergleichen beispielsweise unterschiedliche Orte auf dem Schulgelände, im Park oder im Stadtgebiet.

  3. 03

    Verstehen

    Die gesammelten Messwerte werden anschließend gemeinsam betrachtet und verglichen. Dabei geht es nicht nur um einzelne Zahlen, sondern darum, Unterschiede zu erkennen, Fragen zu stellen und mögliche Zusammenhänge zu untersuchen.

Forschen statt nur messen

Eine Zahl ist noch kein Ergebnis.

Spannend werden die Messwerte der UMS vor allem dann, wenn sie miteinander verglichen werden. Aus einer einzelnen Messung kann so eine eigene kleine Untersuchung entstehen.

  • Ist es unter Bäumen kühler als auf einer Asphaltfläche?
  • Wo ist es auf dem Schulweg am lautesten?
  • Unterscheidet sich die Feinstaubbelastung zwischen Straße und Park?
  • Wie verändern sich Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Laufe eines Tages?

Die UMS eignet sich für solche Untersuchungen besonders gut, weil mehrere Umweltfaktoren gleichzeitig erfasst werden können. Standort und Zeitpunkt der Messungen helfen dabei, unterschiedliche Orte und Messzeiträume miteinander zu vergleichen.

Ausprobieren, schätzen und entdecken

Neben dem Aufbau und dem eigenen Messen gehören verschiedene Mitmach-Stationen zum Workshop. Sie greifen einzelne Umweltfaktoren und Fragestellungen spielerisch auf. Je nach Gruppe und verfügbarem Rahmen können unterschiedliche Stationen miteinander kombiniert werden.

01

Hitzefrei

Hitze in der Stadt entdecken

Mit Hinweisen und Aufgaben erkunden die Teilnehmenden, warum sich Orte in der Stadt unterschiedlich stark aufheizen und welche Rolle beispielsweise Schatten und Begrünung spielen.

02

Lärm-Memory

Wie laut ist eigentlich laut?

Geräuschquellen werden den passenden Schallpegeln zugeordnet. So entsteht spielerisch ein Gefühl dafür, wie unterschiedlich laut unsere Umgebung sein kann.

03

Geräuschelandkarte

Zwei Minuten nur zuhören

Die Teilnehmenden konzentrieren sich bewusst auf ihre Umgebung und tragen die wahrgenommenen Geräusche anschließend in eine eigene Geräuschelandkarte ein.

04

Mess-Challenge

Schätzen gegen Messen

Wo ist es am kühlsten? Wo am lautesten? Wo ist die Feinstaubbelastung am höchsten? Zuerst wird geschätzt, anschließend wird mit der UMS gemessen und verglichen.

05

Feinstaub-Mystery

Umweltdaten richtig einordnen

In einer erfundenen Stadt untersuchen die Teilnehmenden verschiedene Hinweise und Messwerte. Gemeinsam versuchen sie herauszufinden, welche Ursachen hinter einer erhöhten Feinstaubbelastung stecken könnten.

06

Klima-Tabu

Klimabegriffe spielerisch erklären

Begriffe rund um Klima und Umwelt müssen erklärt werden, ohne bestimmte naheliegende Wörter zu verwenden. So werden Fachbegriffe spielerisch verständlich.

Materialien für den Workshop

Die Materialien unterstützen bei der Vorbereitung und Durchführung eines eigenen UMS-Workshops. Sie können je nach Gruppe und Workshop-Ablauf einzeln eingesetzt und miteinander kombiniert werden.

Stationsanleitungen

Für jede der sechs Mitmach-Stationen ist eine eigene Anleitung vorgesehen.

  • HitzefreiMaterial folgt
  • Lärm-MemoryMaterial folgt
  • GeräuschelandkarteMaterial folgt
  • Mess-ChallengeMaterial folgt
  • Feinstaub-MysteryMaterial folgt
  • Klima-TabuMaterial folgt

Arbeitsblätter & Druckvorlagen

Arbeitsblätter, Spielmaterialien und Vorlagen unterstützen die praktische Durchführung der einzelnen Workshop-Stationen.

  • MessprotokollMaterial folgt
  • Hitzefrei – Fassung 1Material folgt
  • Hitzefrei – Fassung 2Material folgt
  • Mystery-AbschlussberichtMaterial folgt
  • Spielkarten für Lärm-MemoryMaterial folgt
  • Spielkarten für Klima-TabuMaterial folgt

Workshop-Unterlagen

Diese Unterlagen unterstützen bei der Planung und Durchführung eines vollständigen Workshops.

  • Workshop-Ablaufplan mit ZeitplanMaterial folgt
  • BegleitpräsentationMaterial folgt
  • LaufzettelMaterial folgt

Auswertungshilfen

Für die gemeinsame Betrachtung und Auswertung der gesammelten Messwerte sind weitere Materialien vorgesehen.

Material folgt